Vegane Süßigkeiten

 
 

Essen soll Spaß machen. Als Veganer/in muss man zwar auf nichts verzichten, schränkt sich aber freiwillig ein und gängiges Naschwerk fällt schon mal weg. Welche Alternativen gibt es denn und wie schmecken vegane Süßigkeiten?

Schokoliebhaber können auf Schokolade mit sehr hohem Kakaoanteil zurückgreifen. Bitterschokolade enthält in der Regel keine Milchprodukte und ist daher vegan. Alternativ gibt es auch Schokolade aus Pflanzenmilch. Kleiner Bonus: Reis- und Hafermilch enthält weniger Fett und hat eine eigene Süße, weshalb vegane Süßigkeiten auf Pflanzenmilchbasis oft weniger Kalorien enthalten.

Fruchtgummis bestehen fast immer aus Gelatine. Vegane Süßigkeiten beinhalten hierfür Apfelpektin – das schmeckt nicht nur besser, es hat auch eine angenehmere, weichere Konsistenz.

Vegane Süßigkeiten im Bereich Kekse und Kuchen und sogar Eiscreme erfahren immer größerer Beliebtheit. Oftmals sind diese süssen Verführungen traumhaft lecker und cremig ohne tierische Hilfsmittel wie Eier, Sahne oder Gelatine. Bananen oder Sojamehl sorgen hier für den Eiersatz, Agar Agar dickt leckere Beeren an und ein höherer Kakaoanteil sorgt nochmal für ein Plus an Geschmack!

Ein kritischer Punkt bei veganen Süssigkeiten ist leider nach wie vor das Palmöl. Da die Raffinerie die Rohdung von kostbarem Lebensraum bedeutet und alles andere als umweltverträglich ist, versuchen viele Veganer ihren Palmölkonsum möglichst gering zu halten. Wenn du dich hier vorbildlich verhalten möchtest, kannst du auch auf palmölfreie vegane Süßigkeiten zurückgreifen, die von einigen Herstellern bereits angeboten werden.