Vegane Ernährung

Eine vegane Ernährung beinhaltet ausschließlich pflanzliche Kost und keinerlei tierische Produkte wie Fleisch, Honig, Milch oder Gelatine. Im ersten Moment klingt ein solcher Speiseplan vielleicht restriktiv, langweilig oder unpraktikabel. Doch wer sich tatsächlich auf eine vegane Ernährung einlässt, wird schnell feststellen, dass sie vielfältiger ist als gedacht und sich nicht nur auf die Gesundheit positiv auswirken kann, sondern auch voller Genussmöglichkeiten steckt.

Welche Vorteile bietet die vegane Ernährung?

Pflanzenkost hilft nicht nur der Umwelt durch ihren geringen ökologischen Fußabdruck, sondern die vegane Ernährung hilft auch dem, der sie konsumiert. Sie hat eine höhere Ballaststoffdichte als omnivore Kost, was dem Blutzucker- und Cholesterinspiegel zugute kommt, außerdem sind Ballaststoffe wichtig für die Darmgesundheit. Im Gegensatz zu Fleisch stecken viele pflanzliche Nahrungsmittel wie beispielsweise Acai, Matcha oder Kakao auch voller Antioxidantien, die den Körper vor schädlichen freien Radikalen schützen und so den Alterungsprozess positiv beeinflussen. Eine vegane Ernährung beinhaltet oft viele Sojaprodukte wie Tofu. Diese sind reich an Isoflavonen, die laut Studien vor Brustkrebs und Osteoporose schützen. Es macht also nicht nur ein gutes Gewissen, auf eine vegane Ernährung umzustellen, sondern auch gesund und schön!

Ist die vegane Ernährung unpraktisch?

Mal eben an die Wurstbude gehen, wenn man unterwegs und hungrig ist, kommt für jemanden, der eine vegane Ernährung praktiziert, nicht in Frage. Auch das Essen in Gesellschaft ist manchmal schwierig – wer beim gemeinsamen Grillen nur am Salat mümmelt, fühlt sich leicht ausgegrenzt. Doch es gibt viele vegane Snacks, die sich gut für unterwegs eignen oder die bei einem gemeinsamen Essen auch den omnivoren Freunden neidische Blicke entlocken und die vegane Ernährung schmackhaft machen. Für den Hunger zwischendurch eignet sich beispielsweise ein belegtes Brot mit veganer Salami, pflanzliche Snackwürstchen, honigfreie Müsli- oder Fruchtriegel oder frisches sowie getrocknetes Obst wie Äpfel, Bananen oder Datteln. Auch beim Grillfest gibt es leckere pflanzliche Alternativen wie die Brat und Grillschnecke von Wheaty.

Auf nichts verzichten

Eine vegane Ernährung bedeutet nicht, dass es plötzlich Stunden dauert, ein Rezept zu kreieren und zu kochen, weil allzu viele bekannte Zutaten wegfallen. Viele omnivore und vegetarische Rezepte können ganz einfach mit pflanzlichen Alternativen zubereitet werden, denn sowohl Sahne, Käse als auch Hack, Schnitzel oder Fisch gibt es in speziell für die vegane Ernährung. Die meisten dieser Produkte sind aus Soja, Weizen oder Lupinen gemacht, die alle reich an wichtigem Eiweiß sind, sodass auch eine vegane Ernährung eine ausreichende Versorgung mit dem wichtigen Nährstoff bietet. So ist es leicht, sich in Windeseile eine gesunde und rein pflanzliche Mahlzeit zuzubereiten – ein veganes Holzfällerhacksteak ist nach fünf Minuten in der Pfanne schon fertig und köstlich mit Salat oder Kartoffeln!

 
 
 

1 Kommentare

  • Ulrich 12. September 2014 8

    ökologischer Fußabdruck

    Ich habe schon Jahrzehnte vegetarisch gelebt und seit einigen Jahren immer mehr und mehr auf eine vegane Ernährung umgestellt und lebe mittlerweile komplett ohne tierische Produkte. Was ich etwas schade finde, ist dass das Tierleid sehr oft in den Vordergrund gestellt wird, was natürlich wichtig ist, aber nicht alles. In diesem Beitrag wird das richtige Stichwort gegeben, nämlich der ökologische Fußabdruck. Den meisten Mensche ist gar nicht bewusst, dass sie mit Ihrer Ernährung den CO2 Ausstoß deutlich beeinflussen können...
     
 

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